Seilgarten Hannover 2017

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logo-2-fertig3-2-mit-logoDie C-Jugend im Seilgarten Hannover
 Zum Ende der Sommerferien startete ich mit meiner die C-Jugend zum Seilgarten nach Hannover. Der Seilgarten befindet sich auf dem Erlebnishof Wakitu in der Eilenriede. Umgeben von Buchen und Eichen ist man nach einigen Metern von der Strasse entfernt mitten in der Natur. Gut geschützt vor der Sonne hatten wir angenehme Temperaturen. Die nächsten 4 Stunden sollten die eine oder andere Überraschung für uns parrat haben. Gleich in die Höhe ging es natürlich nicht, stattdessen gab es einige Übungen zur Teambildung. Das schwierigste daran ......... der Trainer musste die Klappe halten! Nicht leicht, aber gemeistert. Die erste Aufgabe bestand darin Namensschilder auf unsere Helme zu kleben ohne, dass einer alles macht. Naja das Zeitlimit von 2min wurde natürlich deutlich Überschritten. Die Gründe erkannten die Jungs und stellten sich bei der 2.Aufgabe besser an. Hier wurde das Zeitlimit von 5min knapp unterboten. 3 Balken mit verschiedener länge mussten von Holzklotz zu Holzklotz gelegt werden um so einen "Sumpf" zu Überqueren. Allerdings mussten erst alle auf die Baumstämme verteilt werden um auf die andere Seite gehen zu dürfen. Danach folgten schon die ersten Balance Aufgaben auf einem Drahtseil. Eine Gesamtstrecke von ca.13m musste, mit Einsatz verschiedener Hilfsmittel, überwunden werden. Wieder waren die Jungs auf gegenseitige Hilfe angewiesen um die Strecke zu bewältigen. Und der Einsatz der Hilfsmittel wollte gut überlegt sein. Danach ging es richtig los. Das Klettergeschirr wurde an alle verteilt. An Alle? Nein, Lennart wollte noch nicht einmal das Geschirr anlegen, da er Höhenangst hat. Mein zureden und das der Mitspieler half alles nichts. Chris, unser Betreuer vom Hochseilgarten, sprach mit ihm und kurz darauf stand Lennart auch im Klettergeschirr vor uns. Wie hoch er klettern würde, wusste ich da nicht. Jeder Meter ist ein Erfolg. Während wir noch eine kurze Einweisung bekamen, sauste bereits eine andere Gruppe aus den Bäumen herab. Eine Seilschaukel mit ca. 35m Höhe. (das machst du nicht Matze..... dachte ich mir) Auch nicht frei von Höhenangst. Wir wurden in drei Gruppen geteilt um längere Wartezeiten zu vermeiden. Super ... ich kam natürlich in eine Kraxlergruppe mit Dominik, Charlie und Till. Erste Übungen zum Aufwärmen fanden in nur 4 Meter Höhe statt um dann bis zu 35m Hoch in die Bäume zu klettern. Was es für Aufgaben gab und wie sich die Jungs schlugen könnt ihr auf den Bildern sehen. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass Einer fehlte. Tim! Als ich Lando fragte, wo er sei, sagte er :"Klo". Tim kam aber nicht wieder und Len und Lando schauten nach. Tim war auf dem Klo eingesperrt! 1Stunde saß der Arme fest ehe er befreit wurde. Seiner Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Wir waren bereits beim Abschluss. Tja leider war es die Seilschaukel. "Kein Problem", dachte ich mir, "es werden sich nicht alle trauen zu schaukeln. Da kannst du dich drücken." Eingehängt an einem Seil, welches zwischen 2 Bäumen gespannt war, stellte die Schaukel dar (Der Sitz war das Klettergeschirr). Am Rücken wurde ein weiteres Seil zum Hochziehen befestigt. Ausgestattet mit einer Vorrichtung zum Auslösen, bestimmten die Jungs selbst, wenn es wieder runter geht. Vom Rest der Bande hochgezogen, hing man 35m oben in den Bäumen. Während einer nach dem Anderen an der Reihe war, begnügte ich mich damit zu fotografieren. "Waren alle drann?", fragte Chris die Mannschaft. "Nein, Matze nicht", schallte es zurück. Was für kleine Verräter! Ein Blick in die Gruppe. Alle grinsten fast im Kreis. OK, dann also doch rauf. "Machst halt nur 3/4 hoch", dachte ich, während an mir das Zugseil befestigt wurde. Chris gab das Kommando auf 3/4 Höhe zu ziehen. " Am Arsch", kam aus der Gruppe und zzzzzzzt hing ich in der Baumkrone. Mit dem Ziehen des Auslösers tat ich mir schon schwer. Wollte ich wieder runter, musste ich ihn wohl betätigen. Was soll ich sagen? Ich bin wieder unten. Ein Blick auf die Uhr und wir fragten uns, was wir eigentlich in den letzten 4 Stunden getan haben. Die Zeit verging wie im Flug. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, um in Obershagen auf dem Sportplatz unsere Erlebnisse mit den Eltern zu teilen. Hunger hatten wir nun auch. Unser Grillmeister Söhnke gab sein bestes und versorgte uns mit köstlichem Grillgut. Während auf dem Platz das Flutlicht brannte und natürlich Fußball gespielt wurde, konnten wir Eltern uns in Ruhe unterhalten. An den Spieltagen fehlt leider oft die Zeit. Ein schöner Tag mit meiner Mannschaft und den Eltern ging dann leider auch zu Ende. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen. Vielen Dank für die Organisation (Andrea) und das Grillen (Söhnke)!
 
Matze
 
   
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